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11.10.2017 00:03 Alter: 12 days
Von: SH

11.10.2017:

Vortrag: „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der Praxis – Was ist zu beachten“

Info-Veranstaltung für Wenigerode und Umgebung



Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017, 15:00 Uhr, findet im Harzklinikum Wernigerode, Praxis für Hämatologie und Onkologie, im MVZ, Haus A, 2. Etage, Ilsenburger Straße 15, in Wernigerode der Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der Praxis – Was ist zu beachten“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), statt.
Erika Fieseler, vom Verein für Betreuung und Selbstbestimmung Quedlinburg, spricht über die Absicherung und Betreuung in medizinisch in Not geratener Menschen. Auftrag des Vereins ist das Ehrenamt ist das Fördern rechtlicher Betreuung, d.h. Bürgerinnen und Bürger für dieses Ehrenamt gewinnen, sie in die Aufgaben einführen, fortbilden und sie sowie Bevollmächtigte zu beraten und zu unterstützen. Ebenso wird über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen informiert.
Bei schweren Erkrankungen sollte die Fürsorge der Angehörigen schriftlich geregelt werden. Nach welchen Grundätzen gehandelt oder ob ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt wird, hängt von unterschiedlichen Situationen ab.
Während und nach der Veranstaltung ist Raum für Fragen und Austausch.
Die Veranstaltung ist kostenfrei! Anmeldungen unter 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de.

Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der Praxis – Was ist zu beachten“
11. Oktober 2017 (Mittwoch), 15 Uhr
Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH
Praxis für Hämatologie und Onkologie
Medizinisches Versorgungszentrum Harz (MVZ)
Haus A, 2. Etage
Ilsenburger Straße 15
38855 Wernigerode
Anmeldungen unter 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de

Hintergrund:
Jeden kann es jederzeit treffen: Durch Unfall oder Erkrankungen können Menschen die wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln.
Bevor man anderen wichtige Entscheidungen überlässt bzw. die Verantwortung abgibt, sollte vorbeugend selbst entschieden werden, was im Falle eines Angehörigen geschehen soll.
Der Gesetzgeber bestellt in der Regel, durch das örtliche Amtsgericht als Vormundschaftsgericht, Betreuer, für den Fall, dass jemand etwa durch einen Infarkt, Alters- oder Krebserkrankung (Demenz) usw. nicht mehr handlungsfähig sind.
Um zu vermeiden, dass durch die Gerichte eine fremde Person benannt wird, kann mit einer Betreuungsverfügung frühzeitig eine Person des Vertrauens benannt werden, die durch das Gericht bestellt werden soll, aber auch wer nicht zum Betreuer werden soll, wo sich der Wohnsitz des Betreuten befindet und in eingeschränktem Maße wie mit Finanzen umgegangen werden soll.
Die Bestellung obliegt letztlich dem Gericht, das auch eine gewisse Kontrolle über den Betreuer ausübt. Um aber ein Stück weit Sicherheit für die zu betreuende Person zu erhalten, können im Vorfeld Maßnahmen ergriffen werden.

Jahresprogramm 2017 - 2. Halbjahr ...