Kultur-Ausstellungen in der Geschäftsstelle

Beate Meier: Selbstbildnis auf Leinwand
Beate Meier: Zimmermitme(h(rblick
Beate Meier: Zwei Gesichter auf Leinwand
Porträt „Julia“ von Peter Dehn
Porträt „Julia“ von Peter Dehn
Stadtlandschaften „Olso Fjord“ von Peter Dehn
Rot-Ausschnitt - Textil-Applikation - Stoff geklebt auf festen Hintergrund - Ausstellung in der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft 2014
Rot-Ausschnitt - Ausstellung: Was für ein schöner Mittwoch, Textil-Applikation 2014
Foto - die Artverwandten - die Textilgestalterinnen
Die "ARTverwandten" – Textilgestalterinnen
Foto - Ausstellungsstück Acrylmalerei - Mohnblumen
Mohn - Ausstellungsstück - Die gemalte Seele, Acryl 2013

11. April 2017: Ausstellungseröffnung „Malen als Weg aus der Krise“ in der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft

„Morgen werde ich mich ändern; gestern wollte ich es heute schon tun.“ (Christine Busta)

Bilder die das Herz bewegen und den Augen schmeicheln – ein Weg aus der Krise kann vielschichtig sein, Malen gehört dazu. Beate Meier, früher Krebsbetroffene und das BRCA-Netzwerk Sachsen-Anhalt laden zu einer Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 11. April 2017, 16:00 Uhr in die Geschäftsräume der Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt, Paracelusstraße 23, in Halle (Saale) ein.
Acryl, Aquarelle, Öl – eine Palette an wunderschönen, bewegenden Bildern die das Herz erwärmen und Menschen zusammenbringen, angesteckt von Farben und Emotionen.
„Die Krankheit ist gegangen, doch die Malerei ist mir geblieben. Auch heute noch ist das Malen für mich Erholung und Auszeit. Es war eine schlimme Zeit, aber was passiert ist, hat mich auch inspiriert. Was dabei entstanden ist, möchte ich in der Ausstellung zeigen.“, sagt die gebürtige Weißenfelserin Beate Meier und Softwareberaterin aus der Nähe von Köln.

Nach der Eröffnung können  die Bilder in den Geschäftszeiten von Montag bis Donnerstag, 9 Uhr bia 16 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft besichtig werden.


Kunstausstellung „Stadtlandschaften“  von Peter Dehn - September bis Dezember 2016

Die neue Ausstellung mit Arbeiten des Autodidakten Dipl.-Pol. Peter Dehn wird am Dienstag, den 27. September 2016, um 17 Uhr in den Räumen der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. in der Paracelsusstraße 23, 06114 Halle feierlich eröffnet.
Der Marketing-Fachmann und ehemalige Leiter des World Trade Center Hannover ist durch sein Engagement, die Protonentherapie in Deutschland zu etablieren, mit der SAKG seit einigen Jahren verbunden.
Der in Berlin geborene Peter Dehn hatte schon seit Jahren immer wieder Motive gesammelt und sich vorgenommen, diese in Malerei (ein Hobby aus der Jugendzeit) umzusetzen, wenn sich die Zeit einmal wieder ergeben würde.
So sind viele Werke, die in den Vereinsräumen ausgestellt werden, nach Motiven entstanden, die er vorher fotografiert hat.

Die aktuelle Phase begann mit einer „Ansicht“ der Stadt Krasnodar, nach einem im Sturm aufgenommenen Photo. In der Ausstellung überwiegen Stadtlandschaften, Ausschnitte aus Landschaften. Allerdings wagte er sich auch an das eine oder andere Portrait. Am Gegenständlichen festhaltend, wird das Eigentümliche der Architektur, der Stadtlandschaft (teilweise über-) betont, die Perspektive so verschoben, dass das Motiv „neu entdeckt“ wird.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten in unserer Geschäftsstelle bis zum 23. Dezember besichtigt werden.
(Mo. bis Do. 9 Uhr bis 16 Uhr & Fr. 9 Uhr bis 14 Uhr)


Ausstellung von gerahmten Textilarbeiten mit dem Titel „Was für ein schöner Mittwoch“ Mai bis Dezember 2014

Sie kennen sich seit Jahrzehnten, arbeiteten und studierten teilweise  zusammen, bildeten sich gemeinsam weiter, lernten voneinander und stellen auch ihre Werke, wie in der aktuellen Ausstellung in der Sachsen-Anhaltischen-Krebsgesellschaft (SAKG), als Gruppe aus. Sie nennen sich ARTverwandte.

Bei unzähligen Projekten, vielen Ausstellungen und durch soziokulturelle Aktivitäten wie in der „Schöpfkelle“ auf der Silberhöhe, können diese vier Frauen eine bemerkenswerte Entwicklung nachweisen. Mit ihren experimentellen Arbeiten, unterschiedlichen Techniken und Materialien, fordern sie die Phantasie der Betrachter und das Staunen über die Kunstwerke heraus. Besonders hervorzuheben sind hierbei Collagen und Applikationen aus Papier und Stoff sowie Malerei, Grafik, Linoldruck und Portraits. In den Bildern bringen die Frauen ihre Stimmungen, Gedanken und Gefühle zum Ausdruck. Eine optimistische Grundhaltung ist dabei nicht zu übersehen - oft im Gegensatz zu der Zeit, in der sie leben.

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Sigrid Rheinländer
Die 71 Jahre alte Hallenserin ist von Beruf Gebrauchswerberin, den sie in DDR-Handelseinrichtungen ausgeübt hat. 1969 begann sie als Bühnenmalerin im Steintor-Varieté. Nach der Wende folgten Jahre als Freizeitpädagogin, unter anderem im Kinder-und Jugendschutzzentrum Klosterstraße. Im Soziokulturellen Zentrum „Schöpfkelle“ unterweist Sigrid Rheinländer Erwachsene ehrenamtlich in der Kunst des Töpferns.

Karin Volkmann
Nach einer Lehre als Gebrauchswerberin, sowie einem Studium der Textilgestaltung, arbeitet die 69-jährige Hallenserin freiberuflich auf diesem  Gebiet. So manchem Kunstliebhaber ist sie aber auch aus der Galerie Gross am Eselsbrunnen bekannt, in der sie viele Jahre lang tätig war. Dort konzipiert sie immer noch ihre eigenen Ausstellungen und zudem die von Künstlerkollegen.

Heidemarie Sixthor
Die gelernte Gebrauchswerberin hat in ihrem Beruf bis zur Wende im „konsument“-Warenhaus gearbeitet. In dieser Zeit absolvierte sie ein Studium für anleitende Tätigkeit in der Textilgestaltung. Nach der Arbeit im Nachfolgeunternehmen“Horten“ war sie Freizeitpädagogin, beispielsweise im „Krokoseum“ der Frankeschen Stiftungen. In der „Schöpfkelle“ gibt sie ihre reichen künstlerischen Erfahrungen seit vielen Jahren ehrenamtlich an Kinder und Erwachsene weiter.

Angelika Himburg
Als gelernte Hochbauzeichnerin hat sich die 59-jährige Hallenserin, die in Schiepzig (Salzatal) lebt, schon immer künstlerisch im Bereich Gestaltung betätigt, auch dann, als sie viele Jahre im Steinmetz-Betrieb ihres Mannes mitarbeitete. Nach einem Studium für anleitende Tätigkeit in der Textilgestaltung an der Bezirkskulturakademie Halle arbeitete sie unter anderem im „Künstlerhaus 188“ und heute ehrenamtlich in Projekten in der „Schöpfkelle“. Zudem ist sie als Fotografin erfolgreich mit der Kamera unterwegs.


Ausstellung in den Geschäftsräumen der SAKG "Die gemalte Seele"

Wenn sieben Brustkrebspatientinnen ihre Gedanken, Gefühle und Wünsche mit Acryl auf Papier  bannen, entstehen viele kleine Kunstwerke, die für alle sichtbar gemacht werden sollten. Seit Oktober 2013, ist die Ausstellung „Die gemalte Seele“ in den Geschäftsräumen der SAKG sichtbar und kann innerhalb der Geschäftszeiten (Mo. bis Do. 9 Uhr bis 16 Uhr und Fr. 9 Uhr bis 14 Uhr) bestaunt werden. Jeder ist ganz herzlich zu einer kleinen Entdeckungsreise in die Welt der Farben eingeladen. Die Ausstellung ist kostenfrei.

Therapeutisches Malen und Gestalten als Krankheitsbewältigung oder einfach nur zur Verbesserung der Lebensqualität? Beides führt zum Ziel, nämlich dann, wenn Gedanken und Gefühle kanalisiert werden. Das Wohlbefinden wird gesteigert, man kann beim Malen entspannen, sich kreativ austoben und man fühlt sich entschieden besser. Das kann die Genesung entscheidend begünstigen. Susann Weigel, Mal- und Ergotherapeutin, leitet seit drei Jahren das „Offene Atelier“ der Gynäkologischen Krebsstation am Universitätsklinikum Halle (Saale). Als Kunsttherapeutin greift sie mit ihren Patientinnen bei Kaffee und Tee zu Pinseln und Spachteln und die Patientinnen probieren sich in Acyl und Aquarellmalerei.

Der Begriff Maltherapie wird für gestaltungstherapeutische, tiefenpsychologische oder anthroposophische Verfahren der Kunsttherapie verwendet. Dabei stehen entweder die symbolische Bedeutung und Wirkung der Darstellungen oder die unmittelbare Wirkung der Farbe auf den Patienten und der Malprozess selbst im Vordergrund. Daneben bietet das Malen den Frauen Abwechslung vom tristen Klinikalltag.
Susann Weigel arbeitet hauptsächlich nach dem gestaltungstherapeutischen Ansatz. Bevorzugt verwendet sie bei ihrer Arbeit Acrylfarben, „weil sie nach dem Trocknen ihre Farbbrillanz nicht verlieren“. Auch der anthroposophischen Maltherapie steht die junge Frau aufgeschlossen gegenüber.
Stolz ist die Therapeutin auf den Jahreskalender, der für dieses Jahr zum ersten Mal mit Hilfe des Vereins „Brustkrebs Deutschland e. V.“ gedruckt werden konnte. Alle Werke sind im Offenen Atelier entstanden.