SunPass-Projekt

Foto: Zertifizierung der Kita Friedrich Fröbel in Sangerhausen mit Leiterin Ines Scheideck und dem Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft Sven Weise
Foto: SAKG_Ines Scheideck_Sven Weise
SunPass-Schild_Sachsen-Anhalt_2015
Logo der deutschen Landeskrebsgesellschaften mit Link zur Internetseite "Du bist kostbar", einer Krebspräventionsinitiative
Präventions-Kampagne_der Landeskrebsgesellschaften
Foto: SAKG_R.König_J.Sperling-Lippmann_F.Augustin_W.Uhlmann_ S.Weise
Foto: SAKG_SunPass-Ecke
Sven Weise_Kita des Diakioniewerkes Halle (Saale)
Bildergeschichte zum Sunpass-Projekt - Zeichnung mit einem kleinen Mädchen beim spielen, einer Sonne, Sonnenschutz und gesunder Ernährung
Bildergeschichte zum SunPass-Projekt

Vierter Sonnenschutzkindergarten in Sachsen-Anhalt mit dem „SunPass“ zertifiziert

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V. (SAKG) zertifizierte am 14. April 2015 die Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“, Gonnaufer 12 in Sangerhausen, mit dem „SunPass“, als Sonnenschutz-Kindergarten nach den Richtlinien der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF) eingebunden in einen gut besuchten Elternabend.

Der Spielplatz des neuen Sonnenschutz-Kindergartens bietet durch Bäume guten Schutz vor zu viel Sonne; außerdem treffen die Kinder dort auf geschulte Erzieher und Erzieherinnen, die ihnen zeigen, wie sie sich mit Sonnencremes und der entsprechenden Kleidung schützen können. Auch die Aufklärung der Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle.

„Krebsprävention ist ein wichtiges Anliegen der Krebsgesellschaft und wir freuen uns deshalb sehr, dass durch die gemeinsame Initiative mit der europäischen Hautkrebsstiftung und durch die Unterstützung unseres regionalen Botschafters Harald Oster Sonnenschutz-Kindergärten entstehen können“, erklärt Sven Weise, Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft. „Eine nachhaltige Hautkrebsprävention gelingt jedoch nur dann, wenn sich auch die Erwachsenen – Eltern und Erzieher – der Gefahr bewusst sind, die von einer zu starken Sonnenexposition oder zu viel künstlicher UV-Strahlung ausgeht.“

Herzlichen Dank an die KITA-Leiterin Ines Scheideck und unseren regionalen Botschafter Harald Oster für die tolle Vorbereitung.

Auf eine gute Zusammenarbeit.


Dritter Sonnenschutzkindergarten in Sachsen-Anhalt mit dem „SunPass“ zertifiziert

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V. (SAKG) zertifizierte am 27. Januar 2015, vertreten durch ihren regionalen SunPass-Botschafter Harald Oster, die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ in Sangerhausen mit dem „SunPass“, als Sonnenschutz-Kindergarten nach Richtlinien der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF).

Der Spielplatz des neuen Sonnenschutz-Kindergartens bietet guten Schutz vor zu viel Sonne; außerdem treffen die Kinder dort auf geschulte Erzieher und Erzieherinnen, die ihnen zeigen, wie sie sich mit Sonnencremes und der entsprechenden Kleidung schützen können. Auch die Aufklärung der Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle. Regelmäßige Überprüfungen der Umsetzung dieser Anforderungen stellen die Qualität eines Sonnenschutz-Kindergartens auch zukünftig sicher.

„Krebsprävention ist ein wichtiges Anliegen der Krebsgesellschaft und wir freuen uns deshalb sehr, dass durch die gemeinsame Initiative mit der europäischen Hautkrebsstiftung und durch die regionale Unterstützung durch Harald Oster Sonnenschutz-Kindergärten entstehen können“, erklärt Sven Weise, Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft. „Eine nachhaltige Hautkrebsprävention gelingt jedoch nur dann, wenn sich auch die Erwachsenen – Eltern und Erzieher – der Gefahr bewusst sind, die von einer zu starken Sonnenexposition oder zu viel künstlicher UV-Strahlung ausgeht.“


Zweiter Sonnenschutzkindergarten in Sachsen-Anhalt mit dem "SunPass" zertifiziert

Am 8. Oktober 2014, wurde der kommunalen Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Bennstedt (Einheitsgemeinde Salzatal-Saalekreis) von der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, als zweite Einrichtung in Sachsen-Anhalt, der Titel „Sonnenschutzkindergarten” verliehen.
In einer gemeinsamen Vereinbarung verpflichtet sich die Leiterin der Kindertagesstätte Fanny Augustin und ihre Mitarbeitenden, aktiv über nachhaltigen Sonnenschutz aufzuklären und entsprechende Maßnahmen in die tägliche Praxis aufzunehmen.
 
Anlässlich eines Elternabends wurde über die gemeinsamen Aktivitäten informiert und eine Elternschulung durchgeführt.von Sven Weise, der Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft und Ralf König, lokaler Botschafter der Krebsgesellschaft, machen deutlich:
„Eine Umfrage der Europäischen Hautkrebsstiftung hat ergab, dass rund 21 Prozent der Kinder bereits einen bis fünf Sonnenbrände hatten. Der Schutz vor Sonne muss also so früh wie möglich im Leben eines Menschen beginnen“.
 
Oberbürgermeisterin Juliane Sperling-Lippmann und Ortbürgermeister Werner Uhlmann, die zur Übergabe des Zertifikats gratulierten, waren über das Engagement von Eltern und KITA-Mitarbeitern sichtlich beeindruckt.
Dabei haben Mitarbeitende der Kita „Zwergenland“ im Rahmen der Umsetzung der SunPass-Zertifizierung eine einzigartige Sonnenschutz-Ecke eingerichtet. Hier sehen Eltern und Erzieher täglich den aktuellen UV-Index und können ihre Tagesaktivitäten daraufhin abstimmen. Kinder werden zum Mitmachen animiert.


Erster Sonnenschutzkindergarten in Sachsen-Anhalt mit dem "SunPass" zertifiziert

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V. zertifizierte am 25. April 2014 gemeinsam mit den halleschen Wirtschaftsjunioren die Kindertagesstätte des Diakoniewerkes Halle (Saale) mit dem „SunPass“, als ersten Sonnenschutz-Kindergarten in Sachsen-Anhalt nach Richtlinien der Europäischen Hautkrebsstiftung.

Pflanz-Aktion zum Tag des Baumes am 25. April 2014
Zur besseren Verschattung der Sand-Spielfläche des großräumigen Spielplatzes wurde im Rahmen der Zertifizierung, organisiert von den Wirtschaftsjunioren Halle (Saale) in Kooperation mit der Servicegesellschaft des Diakoniewerkes und der Fa. Grüngeist ein großer Baum gepflanzt. Zum Tag des Baumes passend der Baum des Jahres 2014, eine Trauben-Eiche.


Hautkrebsvorsorge spielerisch im Kindesalter lernen

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V. beteiligt sich am Sunpass-Projekt der Europäischen Hautkrebsstiftung.

Als einer der Hauptrisikofaktoren für den schwarzen Hautkrebs gilt zu viel Sonne im Kindesalter. Die Präventionskampagne „Sunpass – gesunder Sonnenspaß für Kinder“ der Europäischen Hautkrebsstiftung ESCF setzt deshalb bereits bei den Jüngsten an. In den Sonnenschutz-Kindergärten des Präventionsprojektes lernen sie spielerisch, sich wirksam vor der Sonne zu schützen. Laut ESCF wurden in Deutschland bislang insgesamt rund 70 Kitas mit dem Sunpass-Zertifikat ausgezeichnet: in Schleswig-Holstein, Hamburg und  Rheinland-Pfalz. Fünf weitere Landeskrebsgesellschaften, so die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., werden im Laufe des Jahres 2013 dazu stoßen. Insgesamt sind 70 bis 80 weitere Kindergärten mit einem SunPass-Zertifikat der Landeskrebsgesellschaften geplant.

Wie wichtig das rechtzeitige Erlernen des richtigen Umgangs mit der Sonne ist, zeigt der Blick auf die Statistik: Laut einer Umfrage der ESCF hatte jedes fünfte Kind im Kindergartenalter bereits ein bis fünf Sonnenbrände. Eltern unterschätzen häufig die Gefahr von UV-Strahlen im Kindesalter. Weil die Hautentwicklung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist, reagieren kindliche Hautzellen wesentlich empfindlicher auf das schädigende UV-Licht der Sonne als Erwachsenenhaut. Die Spielplätze der Sonnenschutzkindergärten bieten deshalb Schutz vor zu viel Sonne; außerdem treffen die Kinder dort auf geschulte Erzieher und Erzieherinnen, die ihnen zeigen, wie sie sich mit Sonnencremes und der entsprechenden Kleidung schützen können. Auch die Aufklärung der Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle. Regelmäßige Überprüfungen der Umsetzung dieser Anforderungen stellen die Qualität eines Sonnenschutzkindergartens auch zukünftig sicher.

„Krebsprävention ist ein wichtiges Anliegen der Landeskrebsgesellschaften und wir freuen uns deshalb sehr, wenn durch unsere gemeinsame Initiative mit der europäischen Hautkrebsstiftung die Zahl der Sonnenschutzkindergärten bundesweit deutlich ansteigen wird,“ erklärt Prof. Christian Jackisch aus Offenbach, Vertreter der Landeskrebsgesellschaften im Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft. Sein Vorstandskollege Prof. Andreas Hochhaus aus Jena ergänzt: „Eine nachhaltige Hautkrebsprävention gelingt jedoch nur dann, wenn sich auch die Erwachsenen der Gefahr bewusst sind, die von einer zu starken Sonnenexposition oder zu viel künstlicher UV-Strahlung ausgeht.“

Neben den Landeskrebsgesellschaften setzen sich in Deutschland noch weitere Organisationen für die Hautkrebsvorsorge ein, darunter die Deutsche Krebsgesellschaft als Dachorganisation der Landeskrebsgesellschaften (www.krebsgesellschaft.de), die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. (www.unserehaut.de) und die Deutsche Krebshilfe (www.krebshilfe.de). Materialien zur Hautkrebsvorsorge und zum Sunpass-Projekt können jederzeit bei der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e. V. (www.sakg.de) angefordert werden.

Hautkrebs

Fast 18.000 Menschen erkrankten 2008 in Deutschland am schwarzen Hautkrebs.1 Als wichtigster äußerer Risikofaktor gilt eine zeitweilig stark erhöhte (intermittierende)  natürliche oder künstliche UV-Exposition durch Sonne oder Solarien, insbesondere in der Kindheit und Jugend. Die Empfindlichkeit gegenüber der UV-Strahlung hängt stark vom Hauttyp ab, hellhäutigere Menschen tragen ein höheres Risiko. Das maligne Melanom entsteht durch eine Entartung der pigmentbildenden Zellen der Haut, der so genannten Melanozyten.2

Sehr viel häufiger (aber meist weniger schwerwiegend im Verlauf) sind Hautkrebsarten wie der Basalzell- und Stachelzellkrebs, die sich aus anderen Hautzelltypen entwickeln. Beide Krebsarten treten bevorzugt an Körperregionen auf, die dem Licht ausgesetzt sind. Für ihre Entstehung ist die Summe der UV-Belastung aus natürlicher und künstlicher Strahlung entscheidend. Schätzungsweise 171.000 Menschen erkranken jährlich neu an diesen beiden Krebsarten.

Hautkrebs ist nahezu zu 100 Prozent heilbar, wenn er früh erkannt wird. Seit dem 1. Juli  2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening, das bei entsprechend qualifizierten Haus- und Hautärzten erfolgt.

Referenzen:
1) Zentrum für Registerdaten am Robert Koch Institut. Krebs in Deutschland 2007/2008, 8. Ausgabe, 2012
2) Gandini S et al. 2011. Prog Biophys Mol Biol 107:362-366.