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15.05.2019 00:01 Alter: -51 days
Von: SH

Jahresprogramm 2019

15.05.2019:

„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung/ Vortrag“

Info-Veranstaltung in Halle (Saale)



Am Mittwoch, den 15. Mai 2019, 16:00 Uhr, findet im Veranstaltungsraum der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), Paracelsusstraße 23, in Halle (Saale) der Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ statt.
Dr. päd. habil. Klaus-Helmut Rintz, Experte für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen von NOT. e. V. Halle (Saale) spricht über die Absicherung und Betreuung in Not geratener Menschen.
Anliegen des Vereins ist Information, Beratung und Erstellung von Patientenverfügungen , Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen, Betreuung von Hilfebedürftigen entsprechend dem Betreuungsgesetz und amtlich bestellten Pflegschaften.
Bei schweren Erkrankungen sollte die Fürsorge der Angehörigen schriftlich geregelt werden. Nach welchen Grundätzen gehandelt oder ob ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt wird, hängt von unterschiedlichen Situationen ab. 
Krebsbetroffene, Angehörige und Interessiert sind herzlich eingeladen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Während und nach der Veranstaltung ist Raum für Fragen und Austausch.
Anmeldungen unter 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung/ Vortrag
15. Mai 2019 (Mittwoch), 16:00 Uhr
Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Veranstaltungsraum
Paracelsusstraße 23
(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
06114 Halle (Saale)
Anmeldung unter Telefon 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de 

Hintergrund:
Jeden kann es jederzeit treffen: Durch Unfall oder Erkrankungen können Menschen die wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln. Bevor man anderen wichtige Entscheidungen überlässt bzw. die Verantwortung abgibt, sollte vorbeugend selbst entschieden werden, was im Falle eines Angehörigen geschehen soll.
Der Gesetzgeber bestellt in der Regel, durch das örtliche Amtsgericht als Vormundschaftsgericht, Betreuer, für den Fall, dass jemand etwa durch einen Infarkt, Alters- oder Krebserkrankung (Demenz) usw. nicht mehr handlungsfähig sind.
Um zu vermeiden, dass durch die Gerichte eine fremde Person benannt wird, kann mit einer Betreuungsverfügung frühzeitig eine Person des Vertrauens benannt werden, die durch das Gericht bestellt werden soll, aber auch wer nicht zum Betreuer werden soll, wo sich der Wohnsitz des Betreuten befindet und in eingeschränktem Maße wie mit Finanzen umgegangen werden soll.
Die Bestellung obliegt letztlich dem Gericht, das auch eine gewisse Kontrolle über den Betreuer ausübt. Um aber ein Stück weit Sicherheit für die zu betreuende Person zu erhalten, können im Vorfeld Maßnahmen ergriffen werden.

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