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21.03.2019 00:02 Alter: 33 days
Von: SH

Foto: @ Markuks Jürgens / pixelio.de

21.03.2019:

Patiententag am Krankenhaus Martha Maria Halle-Dölau - Neuroendokrine Tumore und Bauchspeicheldrüsenbetroffene „Aktuelle Diagnostik und Ernährung“

Selbsthilfe zum Thema Neuroendokrine Tumore und Pankreas CA



Am Donnerstag, den 21. März 2019, 15:30 Uhr findet ein Patiententag im kleinen Konferenzraum im Krankenhaus Martha Maria Halle-Dölau statt. „Aktuelle Diagnostik und Ernährung“ ist ein Thema, das Betroffene mit Neuroendokrinen Tumoren und Patienten mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse gleichermaßen berührt. Zwei Selbsthilfegruppen und das Krankenhaus laden zu einem Patiententag ein. Zu dieser Veranstaltung sind Interessierte und Betroffene gleichermaßen willkommen.Dr. Patrick Krummenerl, Gastroenterologe und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III am Martha Martha Maria Halle-Dölau und Dr. Thilo Koch, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe aus Merseburg wollen während und nach Ihren Vorträgen mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen.Themenschwerpunkte sind: Moderne Diagnostische Verfahren bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.Was passiert, wenn operiert worden ist? Der operierte Patient – warum klappt`s trotzdem nicht?Ernährung, Vitamine, Enzyme, Kapseln, und Nahrungszusätze. Was tun bei Diabetes?

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen bitte bei Betine Erling-Hausburg, 034601 – 24407 oder b.erlinghausburg@_we_dont_like_spam_googlemail.com.

Treffen und Vortrag des NeT-Netzwerk (Neuroendokrine Tumore): Regionalgruppe Halle-Leipzig-Magdeburg – „Was ist nuklearmedizinisch bei NET möglich?"
16. Februar 2018 (Mittwoch), 15:00 Uhr
Universitätsklinikum Halle (Saale),
Lehrgebäude, Seminarraum 2
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)


Informationen zur Selbsthilfe bei Neuroendokrine Tumoren:
Betine Erling-Hausburg (Sprecherin Regionalgruppe):
Tel: 034601 - 24407
E-Mail: b.erlinghausburg@_we_dont_like_spam_googlemail.com

oder

Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Paracelsusstraße 23
06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 4788110
Fax: 0345 4788112
E-Mail: info[at]sakg.de

Hintergrund
Menschen mit der Diagnose Neuroendokrine Neoplasie, Neuroendokriner Tumor, Neuroendokrines Karzinom, Karzinoid, GEP-NET, Lungen-NET, urogenitale NET, MEN1 oder neuroendokriner CUP stehen vor einem Berg von Fragen: Was bedeutet diese Diagnose für mich und mein Leben? Wo kann ich Hilfe finden? Was kann ich selbst tun? Oder auch: Wo finde ich Adressen für Diagnose, Therapie und Nachsorge? Wo kann ich aktuelle Informationen bekommen? Wie fühlt sich diese Untersuchung oder jene Therapie an? Mit wem kann ich mich austauschen?  
Damit Sie mit diesen und vielen anderen Fragen nicht alleine gelassen werden, haben sich Betroffene und Angehörige zum Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e. V. zusammengeschlossen: Hier finden Sie Verständnis, Unterstützung, viel Wissen und Erfahrung. Im Mitteldeutschen Raum Halle, Leipzig, Magdeburg leitet Betine Erling-Hausburg eine Regionalgruppe. „Ich bin angetreten, um die Betroffenen in unserer Region zu binden, um sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und mit Fakten und Informationen zu versorgen, die eine bessere Lebensqualität bringen sollen.“
NET – was ist das?
Unter NET versteht man eine Gruppe seltener Tumoren, man geht in Deutschland von nur ein bis zwei Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner aus. Gleichbedeutend wird auch bisweilen der Begriff "Neuroendokrin¬e Neoplasie¬n" (NEN) verwendet. NET/NEN treten zum überwiegenden Teil im Magen-Darm-Trakt auf.
Im Gegensatz zu beispielsweise Magen- oder Darmkrebs gehen diese Tumoren aber nicht vom organtypischen Gewebe, also der Magen- oder Darmschleimhaut aus, sonde¬rn von so genannten neuroendokrin¬en Zellen. Neuroendokrin¬e Tumoren können Beschwerden verursachen. Diese sind zum Großteil auf die Wirkung von Hormone¬n wie z. B. Insulin oder Serotonin ¬zurückzuführen, welche von einigen Tumoren freigesetzt werden. Wird die Erkrankung erst sehr spät diagnostiziert, können die Beschwerden auch durch die Raumforderung des Tumors oder durch bereits entstandene Tochtergeschwülste (Metastase¬n) hervorgerufen werden.