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14.08.2018 00:01 Alter: 96 days
Von: SH

14.08.2018:

Auftakt-Veranstaltung

„An die Arbeit - Berschäftigungsperspektiven nach Krebs" für Magdeburg und Umgebung“



Am Dienstag, den 14. August 2018, 15:00 Uhr, findet die Auftakt-Veranstaltung für das Beratungsangebot „An die Arbeit – Beschäftigungsperspektiven nach Krebs“, der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) statt. Krebsbetroffene und Interessierte können sich im Konferenzraum D 173, in der Birkenallee 34, in 39130 Magdeburg, über das Konzept, die Inhalte und Ziele des Beratungsangebotes informieren.
Die Berater der SAKG geben einen Überblick über die Schwierigkeiten im Wiedereingliederungsprozess bei Berufsrückkehrern und bieten praktische Lösungsansätze bzw. einen Kompass für künftige Handlungsmöglichkeiten, die den Betroffenen einen erfolgreichen Einstieg ins Arbeitsleben nach einer Krebserkrankung ermöglichen sollen
.„Eine erfolgreiche Rückkehr in das Berufsleben wird von zahlreichen individuellen Faktoren beeinflusst, die während des Krankheitserlebens und der Genesung auftreten und eine fördernde oder hemmende Wirkung entfalten. Zwischen dem Versorgungssystem und der individuellen Fähigkeit, Lebenskrisen zu meistern, zeigen sich starke Wechselwirkungen. Wir wollen Betroffene in dieser Situation stärken“, so die Krebsgesellschaft.
Ganz besonderer Dank gilt Renate Höppner, Pfarrerin der Evangelischen Kreuzgemeinde Magdeburg und Vorstandsmitglied der Krebsgesellschaft. Sie möchte als Schirmherrin der SAKG den Magdeburgern beim Auftakt  Mut machen, sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen und die Begleitung und Beratung zu suchen.

Anmeldungen sind ab sofort unter 0391 56 93 8800 oder 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de möglich.

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Auftakt-Veranstaltung am Klinikum Magdeburg „An die Arbeit – Beschäftigungsperspektiven nach Krebs“
14. April 2018 (Dienstag), 15:00 Uhr
Klinikum Magdeburg
Konferenzraum D 173
Birkenallee 34
39130 Magdeburg
Anmeldungen und Informationen unter
0391 56 93 8800, 0345 478 8110 oder info@_we_dont_like_spam_sakg.deinfo[at]sakg.de

Hintergrund
Eine der zentralen Fragen nach Diagnose, Therapie und abgeschlossener Rehabilitation ist für Betroffene die Frage nach der beruflichen Zukunft: „Wie geht es weiter? Kann ich an meinen alten Arbeitsplatz zurück? Was sag ich bloß meinem Arbeitgeber und den Kollegen, wenn ich nach meiner Erkrankung und Leistungsfähigkeit gefragt werde bzw. wann kann ich denn wiederkommen? Was kann ich tun, wenn mein Körper durch Nebenwirkungen zum Beispiel geschwächt ist? Welche Behörden sind für mich zuständig?“
Menschen, die an Krebs erkranken, erleben die Krankheit meist als einen tiefen Einschnitt in viele Bereiche ihres Lebens. Das Verhältnis in der Familie, gegenüber Freunden, Bekannten und ganz besonders zu Arbeitskollegen kann sich verändern. Nach überstandener Erkrankung erhält die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit besondere Bedeutung. Sie ermöglicht Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
Ein speziell konzipiertes Beratungskonzept der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) soll die Betroffenen erreichen, die trotz ihrer Krebserkrankung den beruflichen Wiedereinstieg schaffen wollen.
Der Weg zurück an den Arbeitsplatz nach einer erfolgreichen Therapie bei onkologischen Erkrankungen ist steinig, konfliktreich und oft kompliziert. Betroffene beklagen einen diffusen Paragraphen- und Behördendschungel oder empfinden scheinbare Ungerechtigkeiten bei der Unterstützung durch Sozialversicherungsträger und in Unternehmen. Dadurch wird ihre Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt.
Das Beratungsangebot „An die Arbeit – Beschäftigungsperspektiven nach Krebs“ ist darauf abgestimmt, Menschen in dieser Lebenssituation zu unterstützen. Vor der Rückkehr ins Berufsleben, nach einer Krebserkrankung, gibt es vieles zu überlegen und abzuwägen. Zunächst wird auf die Erfahrungen, Kompetenzen und Fähigkeiten der Betroffenen geschaut, aber auch auf Einschränkungen, um sie dann mit Ihren aktuellen Wünschen und Plänen zu verknüpfen.
Dazu wurden Seminare, Gruppen- und Einzelberatungen entwickelt: Zu Orientierung und Aufklärung bei allgemeinen Hilfeleistungen, zu Informationen bei Nebenwirkungen der Therapien, Hinweise und Umgangsmöglichkeiten zum Erschöpfungssyndrom Fatigue, Stressbewältigung, zur Mobilisierung von persönlichen Ressourcen, Orientierung und Aufklärung bei sozialrechtlichen Fragen, Expertensprechstunden zu Schwerbehinderten- und Arbeitsrecht und Tipps zur beruflichen Gesprächsführung und ein Jobcoaching.
Dabei lernen die Teilnehmer sich der veränderten Lebenssituation anzupassen, erhalten erweiterte Informationen für ein Leben mit der Krebserkrankung und entwickeln Problemlösungsstrategien.
Das Konzept lebt von den Erfahrungen der Krebsbetroffenen im täglichen Erleben und kann sich nur so an der Realität orientieren.
„Es ist einfach wichtig, die Betroffenen nach Diagnose und zahlreichen belastenden Therapien, möglichst aus einer Hand zu informieren und zu begleiten. Wir wollen ihnen zur Seite stehen“, so die Krebsgesellschaft.

Das Projekt wird unterstützt durch die Rentenversicherung Mitteldeutschland und der GlücksSpirale.

Es richtet sich an Krebsbetroffene aus Magdeburg und Umgebung, die den beruflichen Wiedereinstieg planen.
Für Beratungen und Erstgespräche können sich Krebsbetroffene bei der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale) unter 0345 4788110, der Beratungsstelle der Krebsgesellschaft in Magdeburg, Leibnizstraße 4 unter 0391 56 93 8800 oder info[at]sakg.de anmelden. Persönliche Beratungen werden individuell organisiert.

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