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07.12.2017 00:05 Alter: 9 days
Von: SH

Jahresprogramm 2017

07.12.2017:

Vortrag: „Komplementäre Behandlungsmethoden für Krebsbetroffene“

Info-Veranstaltung in Wittenberg



Menschen, die an Krebs erkranken, möchten alles tun, um ihre Heilungschancen zu verbessern. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Erkrankten mit bewährten Standardtherapien wie Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und Hormontherapie grundsätzlich vertraut sind, suchen sie dennoch nach ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten. Vor allem die oftmals stark belastenden Nebenwirkungen können zu einer skeptischen Bewertung der Standardtherapien führen. Im Mittelpunkt möglicher Ergänzungen stehen meist so genannte „natürliche“ oder „sanfte“ Methoden, denen unbewusst zwar Wirkungen, aber keinerlei Nebenwirkungen zugeschrieben werden. Tatsächlich ist es aber so, dass die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der meisten Methoden, die Krebspatienten als Ergänzung oder gar Alternative zur Standardtherapie angetragen werden, nicht bzw. nur unzureichend geprüft sind.Um Krebsbetroffenen aber dennoch die Möglichkeit zu geben, sinnvolle Ergänzungen zur konventionellen Krebstherapie zu finden, bedarf es der sachkundigen Aufklärung und Information.Die Info-Veranstaltung der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft findet am Donnerstag, den 7. Dezember 2017, um 16:00 Uhr im Luther-Hotel, in der Neustraße 7-10 in Wittenberg statt. Der Vortrag von Prof. Dr. Jutta Hübner, Professorin für Integrative Onkologie, des Universitätsklinikums Jena, enthält eine Zusammenstellung und Bewertung der gängigsten Methoden, die derzeit als  komplementäre Therapien angeboten werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Telefon 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de ist erforderlich.

Info-Veranstaltung „Komplementäre Behandlungsmethoden für Krebsbetroffene“
7. Dezember 2017 (Donnerstag), 16:00 Uhr
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg
Anmeldung unter Telefon 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de
info@_we_dont_like_spam_sakg.de 

Hintergrund: 
Um die Chancen auf einen Heilungserfolg bei Krebserkrankungen zu erhöhen, die Therapieverträglichkeit zu verbessern und die Rückfallquote zu vermindern, suchen die Patienten, neben den schulmedizinischen Therapieansätzen, nach ergänzenden Behandlungsmethoden. Aber wie unterscheidet man zwischen Scharlatanerie und begründeten Ergebnissen? Was ist gut, was kann schädlich sein?
»Wir sind ganz besonders stolz Dr. Jutta Hübner, Professorin für Integrative Onkologie, des Universitätsklinikums Jena, als Referentin für diese Informationsveranstaltung zu begrüßen«, so Sven Weise, Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG). »Eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Komplementärmedizin.« Einer ihrer Ratschläge: »Die ergänzende muss auf die schulmedizinische Therapie abgestimmt sein. Vor allem Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Nebenwirkungen müssen bedacht werden, sonst kann die komplementäre Therapie dem Patienten schaden«, so die Medizinerin. »Deshalb ist eine vorherige Absprache mit dem behandelnden Arzt immer erforderlich.«
Ob spezielle Diäten, Sportübungen oder sanfte Arznei – es gibt viele Möglichkeiten, klassische Therapien zu ergänzen. Doch welche davon sind sinnvoll, verträglich oder sogar gefährlich? Viele Patienten sind einerseits wegen der Vielzahl und andererseits wegen möglicher Risiken von zusätzlichen Maßnahmen gegen Krebs verunsichert. Diese Aktion soll der Informationsflut in Ratgebern und Internet entgegenwirken und wissenschaftlich belegte, strukturierte Informationen von Experten in einem direkten Gespräch anbieten.

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